Mit zwölf Feldspielern und zwei Torhütern trat der ERC Lechbruck am Sonntagabend zum Vorbereitungsspiel beim Ligakonkurrenten SC Forst an. Nach einem holprigen Beginn steigerten sich die Flößer von Drittel zu Drittel, verdienten sich den Ausgleich im Schlussabschnitt und mussten sich in der flatbuy arena Peißenberg erst im Penaltyschießen mit 1:2 geschlagen geben.

Im ersten Drittel fand die personell geschwächte Mannschaft von Trainer Mathias Schuster nur schwer in die Partie. Die Flößer verschliefen die Anfangsphase etwas, insgesamt wirkte das Spiel auf beiden Seiten wild und ungeordnet. Tore fielen zunächst keine, sodass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.

Im zweiten Abschnitt präsentierte sich der ERC verbessert. Die Lechbrucker spielten geordneter und fanden zunehmend besser in die Begegnung. Dennoch ging Forst in der 24. Minute durch Marius Klein, auf Vorlage von Fend, mit 1:0 in Führung. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur zweiten Pause.

Im Schlussdrittel zeigten die Flößer dann ihre beste Phase. Der ERC fand zu seinem Spiel, hielt als Mannschaft zusammen und arbeitete auf den Ausgleich hin. Fünf Minuten vor dem Ende belohnte Marcus Köpf die Lechbrucker mit dem verdienten 1:1. Damit erzwang der ERC die Verlängerung.

Dort war sogar der Sieg möglich: Nach zwei Zeitstrafen gegen Forst spielten die Flößer in Überzahl, trafen jedoch nur den Pfosten. Im anschließenden Penaltyschießen waren die Hausherren die Glücklicheren und sicherten sich den knappen Sieg.

ERC-Trainer Mathias Schuster ordnete die Partie angesichts der Ausfälle ein: „Dadurch dass uns auch heute zahlreiche Leistungsträger fehlten, geht das Spiel so in Ordnung. Ich hoffe das sieht nächste Woche personell besser aus.“

Weiter geht es für die Flößer am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr mit dem nächsten Vorbereitungsspiel beim ERC Sonthofen.