Am Freitagabend steht für den ERC Lechbruck ein wichtiges Auswärtsspiel in der Landesliga A auf dem Programm. Um 19:45 Uhr sind die Flößer im Eisstadion an der Amperoase beim EV Fürstenfeldbruck zu Gast. Beide Mannschaften gehen mit klaren, aber unterschiedlichen Zielsetzungen in diese Begegnung: Während der ERC weiter Punkte sammeln will, um seinen Platz unter den Top Drei der Liga zu festigen, kämpft der EV Fürstenfeldbruck bereits um seine letzten Chancen, der Abstiegsrunde noch zu entkommen.
Die Gastgeber stehen aktuell mit 17 Punkten aus 18 Spielen auf dem neunten Tabellenplatz und damit unter erheblichem Zugzwang. Um noch das rettende Ufer zu erreichen, hat der EVF eine Heimspielserie von vier Partien ausgerufen, in der möglichst viele Zähler eingefahren werden sollen. Der Auftakt dieser Serie ist den Kreuzrittern bereits gelungen: In den ersten beiden Heimspielen besiegte Fürstenfeldbruck den EV Pfronten sowie den SC Reichersbeuern und schöpfte dadurch neue Hoffnung im Abstiegskampf. Im dritten Heimspiel soll nun auch der ERC bezwungen werden, um den Druck auf die direkten Konkurrenten weiter zu erhöhen. Besonders im Fokus steht dabei Topscorer Kresimir Schildhabel, der mit 18 Treffern und insgesamt 27 Punkten maßgeblich für die Offensivstärke der Brucker verantwortlich ist. Unterstützt wird er unter anderem von Verteidiger Mathias Jeske, der mit 18 Scorerpunkten ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt.
Der ERC Lechbruck reist mit einer deutlich besseren Ausgangsposition nach Fürstenfeldbruck. Mit 36 Punkten aus 18 Spielen belegen die Flößer derzeit den zweiten Tabellenplatz und liegen damit voll im Soll. Der Blick geht weiterhin nach oben, gleichzeitig gilt es, den Abstand auf die direkten Verfolger nicht kleiner werden zu lassen. Gerade in der Offensive zeigte sich der ERC in dieser Saison äußerst treffsicher. Mit 79 erzielten Toren stellt Lechbruck eine der gefährlichsten Angriffsreihen der Liga. Angeführt wird das Team von Cameron Roberts, der mit 35 Punkten ligaweit zu den produktivsten Spielern zählt, sowie von Marcus Köpf mit 26 Scorerpunkten. Auch Simon Maucher, Paolo De Sousa und Mathias Schuster tragen regelmäßig zur Torgefahr bei und sorgen für offensive Variabilität.
Trotz der guten Tabellenposition ist man sich im Lager des ERC bewusst, dass die Aufgabe in Fürstenfeldbruck alles andere als einfach wird. Die Gastgeber werden mit viel Einsatz, hoher Laufbereitschaft und emotionaler Unterstützung von den Rängen auftreten, um ihre Heimserie fortzusetzen. Für den ERC wird es daher entscheidend sein, von Beginn an konzentriert zu agieren, die Zweikämpfe anzunehmen und defensiv kompakt zu stehen. Gleichzeitig will man das eigene Tempospiel aufziehen und die sich bietenden Chancen konsequent nutzen.
Die Partie verspricht somit viel Spannung und Intensität: Auf der einen Seite ein EV Fürstenfeldbruck, der um jeden Punkt kämpft, auf der anderen Seite ein ERC Lechbruck, der seine starke Ausgangsposition weiter untermauern möchte. Spielbeginn im Eisstadion Fürstenfeldbruck ist am Freitag um 19:45 Uhr.
